Die Verbindungen

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Die Formen

 catnédrale du puy
vierge noire
Le Puy en Velay
 
jamnitzer-gsd-medium                      

Die Gravuren des Wenzel Jamnitzer 1508 -1585

„Perspectiva Corporum Regularium“. Eine außergewöhnliche Sammlung von Gravuren, mit exakt geometrisch ausgearbeiteten Perspektiven (Siehe Internetseite deutschsprachig!).
haekel

Album der Naturgeschichte, von Haeckel das sich durch außergewöhnliche Feinheit auszeichnet und während des 19ten Jahrhunderts häufiger verlegt wurde. Haeckel war überzeugter Vertreter der Evolutionstheorie, der seiner Irrtümer in der Interpretation und seines militanten Vorgehens wegen, in Amerika bis heute abgelehnt wird. Es existiert eine Internetseite des „Naturhistorischen Museums Berlin“, ebenso wie eine CD ROM.

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Le Ricolais

Robert le Ricolais auf einer Internetseite (englisch) der Universität Pensylvania.

Ein französischer Architekt und Ingenieur, der in den U.S. arbeitet. Sein Werk über „Räumliche Tragwerksystheme“ motivierte viele Architekten zur Planung von „space frames“.

 

Und auch der gute kritische Artikel von dem Spanier Antonio Juarez.
fuller Buckminster Fuller : berühmt besonders durch seine Kuppeln, ist bekannt als: Philosoph, Denker, Visionär, Erfinder, Architekt, Ingenieur, Mathematiker, Poet, Kosmologe und mehr.
buffon Die zahlreichen Werke von Buffon sind häufig reich illustriert. Sehr schöne Seiten werden von der Universität Oklahoma, der Abteilung Geschichtswissenschaften (History of Sciences) angeboten.
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Die Körper

specola

La Specola, das städtische Museum in Florenz, für anatomische Wachsfiguren.

 

 

Siehe auch die Seite von der Universität Toronto, die der Debatte um die ästhetische

wie philosophische Bedeutung des Körpers Auftrieb verlieh:

"Anatomical models contain more than just information about human anatomy - they convey social meaning. By examining the way in which anatomy models are fabricated and decorated, the values and attitudes of the societies that produced them can be further understood and analyzed. Three centuries of anatomical artifacts will be considered.“
palerme Die Katakomben von Palermo. Mumien konserviert in den Katakomben der Kapuziner.
gueule_cassee_14-18 Sie präsentiert den ersten Weltkrieg und die Folgen, die sich auch in durch Verletzungen entstellten Gesichtern zeigen.
fallas fallas brulent

Comby erinnerte sich immer wieder an die Fallas von Valencia in Spanien, ebenso an das außergewöhnliche Ambiente wie an die hervorragende Ausführung der Falleros. Am Ende - dem Höhepunkt des Karnevals - werden diese Figuren, die Arbeit eines ganzen Jahres, dem Feuer übergeben.

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Die Künstler, die Comby liebte.

ipousteguy

Ipoustéguy: „Zunächst wünsche ich nie die Anderen zufrieden zu stellen. Das ist eine unnütze, nicht kalkulierbare Erwägung. Nach wem sollte ich auch kalkulieren? Aber ich zweifele nicht daran Gleichgesinnten zu begegnen“.

Simone Piciotto

Simone Picciotto: Eine Sprache von erdrückender Fremdheit die mit unbeirrbarer Kühnheit das Unbekannte entdeckt, dabei den Geist, den Reichtum und die Schönheit des Bekannten nicht aus den Augen verliert.

                                                Xavier Bureau
francois aubrun

François Aubrun, Direktor an der Hochschule für bildende Künste in Toulon, der Comby für die Lehre berief.

 

„Die Arbeit von Aubrun besteht darin, auf verschiedenen Oberflächen, das zu zeigen, was sich nicht festhalten oder fangen lässt, das sich ständig Verändernde, das vibrierende Licht, das ungreifbare Kommen und Gehen, sein Schillern, sein Moirieren…“

                                                Georges Duby
roseline Granetroseline granet

Roseline Granet, die während der großen Welle der Abstrakten Kunst in den 50er Jahren, entschlossen figurativ arbeitete und in ihren Darstellungen von Menschen, immer voller unvergleichlicher Poesie war.

messager de la nuit portait caroline lee

Caroline Lee begegnete Comby während eines

Praktikums für Metallbearbeitung, bei Dupont Tissot in Faverges (die bekannten Feuerzeuge von Dupont). Wenig später begann Comby seine Serie der Edelstahlskulpturen. 


            

Caroline Lee die 1932 in Chicago geboren wurde, lebt in Frankreich und ist eine Spezialistin für Arbeiten aus Bronzeguss und Metall. In vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, drücken ihre teilweise monumentalen Werke ebenso Kraft, wie auch traumhafte Feinheit aus. “Ich verstehe mich wie einen Transformator, der ständig Energien, die von außen kommen in meine inneren Energien verwandelt. Ich arbeite um die soziale Rolle des Bildhauers wiederzubeleben, die größtmöglichste Integration, eine organische Verwurzelung, zu erreichen.“

Preis des „Instiut de France“. „Prix del Duca 2006“, verliehen in der feierlichen Sitzung unter der Schirmherrschaft der „Academie des Beaux-Arts“ am 22. November 2006. 

(Quelle: “La tribune”)
                                                 
issenheim Matthias Grünewald mit seinem Isenheimer Altar
rustin

Fondation Jean Rustin: veröffentlichte zahlreiche Bücher und Kataloge.

 

„ Jean Rustin stört, indem er das äußert, das sonst verschwiegen wird, das was wir versuchen zu vergessen und zu verstecken. Er spricht uns mit Heftigkeit, aber auch mit sensibler Zartheit an. Er deckt die Verwundbarkeit, die Abgeschiedenheit und die Eitelkeit derer auf, die auf ihr sauberes Ansehen bedacht sind.“ Editions Babylon 
la foule

Raymond Mason

 

Ein Buch: “At work in ParisThames and Hudson ed.
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Die Kunst, die “Brut” genannt wird

aloiseAloïse

krusiKrusi

wolfiWolfli

Das Museum der “Art Brut” in Lausanne

 

Seit 1945 sammelte Dubuffet Arbeiten, die frei von kulturellen Normen oder Modetendenzen waren. Dabei wurde er unterstützt von der „Gesellschaft für Art Brut“, die bei ihrer Gründung wiederum von André Breton, Jean Paulhan und Michel Tapié unterstützt wurde. Er brachte eine beachtliche Sammlung (etwa 5000 Objekte) zusammen, die er in einem Gebäude in Paris aufbewahrte und die er 1967 im „Museum der dekorativen Künste“ in Paris präsentierte. Die Sammlung die normalerweise dem Publikum nicht zugänglich war löste wachsende Faszination aus. Fondation Dubuffet
Hans Prinzhorn,
Bildnerei der Geisteskranken, 1re éd., Heidelberg, Springer, 1922 ;

trad. fr., M. Weber en coll. avec A. Brousse, Expressions de la Folie. Dessins, peintures, sculptures d'asile, préface Jean Starobinski, Paris, Gallimard, 1984.


Prinzhorn

Die Sammlung Prinzhorn, die in der Universität Heidelberg gezeigt wird, ist die älteste auf der Welt.

 

Was die Kunst der geistig Kranken auf dem Kunstmarkt betrifft sind Unterscheidungen notwendig.

Hans Prinzhorn,
Bildnerei der Geisteskranken, 1re éd., Heidelberg, Springer, 1922 ;

übers.ins Franz., M. Weber zus.mit A. Brousse

Ausdruck des Wahnsinns: Zeichnungen, Bilder, und Skulpturen aus Anstalten. Vorwort von Jean Starbiski, Paris, Gallmard 1984
Cheval
plaque palais idéal

Le Palais du facteur Cheval in Hauterives wurde als historisches Bauwerk 1969 klassifiziert.

 

Einer der Orte, der sicher auch Comby sehr beeinflusst hat. Eine verschwenderische Fülle von Formen, bis in die Einzelheiten eine gute ästhetische – und auch handwerklich saubere Arbeit.






1879 – 1912

10.000 Tage, 93.000 Stunden, 33 Jahre,

ein Beweis unbeugsamen Willens zur Vollendung des Werkes


Als Gegenpol zur “Art Brut” sehen wir die Kunst die man als “International” bezeichnet. Entgegen unseren Vorstellungen kann diese ebenso verrückt sein.“

 

Es gibt viele Äußerungen, Manifeste und Orte die ihre Bedeutung haben. Hier nur einige der bekanntesten: Die Biennale in Venedig, die Fondation Pinault oder die Kunstmesse in Basel (Art Basel), letztere unterhält eine regionale Edition in Miami. 
jeff koons

biennale

Foire de Bâle
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Beaux-arts Toulon 1975

Die Schüler von Comby wurden zum Teil lehrend, andere freischaffend tätig. Unter ihnen haben einige ihre eigene Internetseite.

 

 Verbindungen zu den Schülern von Comby

Die unglaubliche Vielfalt, wie Comby sie anzuwenden verstand, finden wir auch bei seinen Schülern wieder. Die Freiheit die er besaß wünschte er auch ihnen. " Er prägte uns durch seine Weigerung uns in eine Richtung zu orientieren. Wenn er uns führte, dann nur dahin, wohin wir uns wagten zu gehen. Er war aufrichtig bestrebt, uns zu uns selbst zu führen".

Studenten die Zeit zu geben, mehrere Monate danach zu suchen, wie sie arbeiten wollen, entspricht nicht dem gewohnten Lauf an den Universitäten. So zeichnete sich der Wettstreit um die Lehre bald am Horizont der Studenten ab. Das ist nicht mehr üblich in der Kunst. Der vom Zeitgeist getragene Konformismus“ und der Markt tragen ihr Teil dazu bei.

 

So geschah es, das nach einigen Monaten, bei den Präsentationssitzungen, die Arbeiten eine verblüffende Vielfalt aufwiesen, selbst für die Studenten eine überraschende Entdeckung. Dieses Vergnügen hielt über die Jahre an.

solange triger

Solange Triger. “Das Übereinanderlegen mehrerer Farbschichten, zum Beispiel Gelb, gibt das Maß zwischen Erscheinen und Verschwinden, lässt das Paradoxe der Malerei wiederkehren und bleibt so immer eine Frage für mich: Das Verschwinden der Bewegung - damit der Zeit - wird dieses zum Vorteil für die Erscheinungen in der der Malerei, die immer etwas anderes sein werden, als das was sie reell zeigen?

Malen ist archaisch. Ein totaler Gegensatz zur heutigen Gesellschaft.. Dieser Gegensatz veranlasst mich weiter zu malen.“
   
Le Boucher

Alain Le Boucher ist ein passionierter Anhänger der heutigen Technologien, neben anderem von Elektronik und Softwareprogrammen. Nach Leiden unter der Malerei und der, dem damaligen Zeitgeist entsprechenden Konzeptkunst in der Bildhauerei, realisierte er für Comby sein erstes, eigenständiges Werk. Eine Antimaschine, ohne Räder, nicht aus Metall, ohne Möglichkeit sie zu bedienen oder zu kommandieren. Die polierte Kugel bewegte sich ohne Ziel und ruhte 99%der Zeit, eine Art gutmütiger Schmarotzer.

Seitdem kreierte er zarte transparente Strukturen, von Melodien bewohnte Räume, Lichtpartituren, die durch Elektronik mit dem Material zu einem Ganzen werden.


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